Tintenstrahl/Laser-Drucker im Vergleich

Portrait von Julian SchmittIch freue mich, Ihnen einen Gast auf meiner Seite vorzustellen.
Julian Schmitt, er ist 27 Jahre alt und testet seit einigen Jahren
hobbymäßig mit seinen Freunden verschiedene Drucker und
stellt die Testergebnisse zur Verfügung. Diese Ergebnisse sollen Anwendern helfen, den richtigen Drucker für ihr Büro zu finden.

 

TINTENSTRAHLDRUCKER VS. LASERDRUCKER:

Mittlerweile gibt es immer mehr technische Geräte, die ihre Berechtigung im Büro haben.
Das geht von den alt eingesessenen Geräten, wie Telefonen, Druckern oder Scannern bis
hin zu riesigen 4K Beamern und Sprachsystemen, wie dem Amazon Echo.

In diesem Artikel möchten wir auf die „alt eingesessenen“ eingehen und Ihnen eine Beratung in Sachen Drucker geben. Seit vielen Jahren kommt immer wieder die Frage auf, welcher der Richtige ist. Nun möchten wir die zwei wichtigsten Modell gegeneinander abwägen.

TINTENSTRAHLDRUCKER VS. LASERDRUCKER:
Erster Punkt – Qualität des Drucks

Das Endergebnis ist das Wichtigste. Daher: Bei welchem Drucker ist die Qualität höher?

Druck von Textdokumenten

Werden hauptsächlich reine Textdokumente gedruckt, so ist das Ergebnis der Laserdrucker sicherlich das Beste.

Die Lettern, die aufs Papier gebracht werden, sind deutlich schärfer und fransen weniger aus. Auch die Farbtiefe kommt beim Einsatz eines Laserdruckers deutlich besser heraus. Diese Vorteile sind dabei relativ unabhängig davon, welche Art von Papier eingesetzt wird.

Hinzu kommt, dass der Ausdruck aus einem Laserdrucker gut resistent ist gegen UV-Strahlung und Flüssigkeit. Somit eignen sie sich besser für Dokumente, die über längere Zeit aufbewahrt werden sollen.

Druck von Farbbildern und Fotos

 

Drucker

Während Tintenstrahldruckern beim reinen Textdruck
lediglich ordentliche Ergebnisse liefern, übertreffen sie Laserdrucker beim Drucken von Farbbildern deutlich. Sie können eine erheblich bessere Übertragung der originalen Farben auf Papier erreichen.

 

 

Damit sind sehr gute Tintenstrahler vor allem für den Fotodruck geeignet, auch wenn sie dabei etwas langsamer sind. Mehr zur Druckgeschwindigkeit erzähle ich weiter unten.

Wenn man auf einem Laserdrucker mehrere Fotos hintereinander druckt, so kann es auf Grund von Temperatur- und Feuchtigkeitsveränderungen dazu kommen, dass die Fotos im Druckverlauf qualitativ unterschiedlich gedruckt werden.

Druck von Darstellungen in hoher Auflösung

Die Druckauflösung wird in DPI (dots per inch) gemessen. Die DPI beschreiben dabei die Farbtropfen, die vom Drucker über einen Inch (2,54 cm) verteilt werden.

Bei der maximal möglichen Druckauflösung hinken die Laserdrucker den Tintenstrahlgeräten deutlich hinterher. So werden die meisten Laserdrucker mit einer standardmäßigen Druckauflösung von 600/600 (waagerecht/senkrecht) Druckpunkten pro 2,54 cm (DPI) angeboten.

Diese Auflösung ist allerdings meiner Meinung nach für ein sauberes Schriftbild bei Textausdrucken völlig ausreichend. Aber nicht für den Fotodruck – es sei denn, man möchte sich nur auf Passfotos beschränken.

Das haben auch die Hersteller der Laserdrucker irgendwann erkannt und bieten deshalb auch Geräte mit höheren Auflösungen an – die Rede ist dann oft von 600 / 1200 oder 1200 / 1200 Bildpunkten, womit man auch anspruchsvollere Grafiken schön drucken kann.

s/w-Laserdrucker sind nicht für anspruchsvolle Fotos geeignet

Doch auch mit diesen Auflösungen klappt der Fotodruck leider nicht so richtig. Das geht viel besser mit Tintenstrahldruckern, denn aktuelle Modelle kommen auf eine Druckauflösung von 9600 / 2400 Bildpunkten. Damit stellen sie die meisten Laserkonkurrenten in den Schatten.

Wieviel Druckauflösung braucht man für den Fotodruck?

Wir werden gleich sehen, dass die aufgerufenen 9600 / 2400 Bildpunkte für den Druck von Fotomotiven in den meisten Fällen nicht notwendig sind.

Denn die benötigten Druckpunkte hängen davon ob, in welcher Auflösung das zu druckende Foto vorliegt. Verfügt ein Foto über die Auflösung von 300 Bildpunkten (Pixel per Inch, PPI), so ist ein Drucker, der eine Auflösung von 300 DPI vorweist, völlig ausreichend.

Möchte man die Fotos nach ihrer Bildauflösung in einen Ausdruck übersetzen, so müssen die Bildpunkte mit den Druckpunkten übereinstimmen. Ein Foto von 300 Bildpunkten in einer Auflösung von 600 DPI zu drucken bedeutet, dass der Drucker auf einem Inch die doppelte
Menge an Druckpunkten anbringt.

Dadurch wird das Bild in kleinerem Format ausgedruckt als es im Bildformat vorliegt. Die Druckpunkte liegen schließlich enger beieinander. Dieses Prinzip funktioniert natürlich auch andersherum: wird eine Druckauflösung gewählt, die geringer ist als die Bildauflösung, so
wird der Ausdruck größer.

Wenn man also eine Kamera hat, die viele Bildpunkte (bspw. 10 Megapixel im Format 4.000 x 2.500 Pixeln) liefern kann, so kann man mit einer Druckauflösung von 300 DPI einen Ausdruck von 33,87 x 21,17 cm im Originalformat erstellen.

  • (4.000 PPI / 300 DPI)*2,54 cm = 33,87 cm
  • (2.500 PPI / 300 DPI)*2,54 cm = 21,17 cm

Auflösung des Druckers sollte idealerweise zu der Auflösung der Bilder passen.

Möchte man die ursprüngliche Fotoauflösung verändern, so kann man die DPI nach Wunsch einstellen. Möchte man eine höhere Pixelanzahl auf dieselbe Ausgabegröße bringen, so
benötigt man einen Drucker mit einer höheren DPI-Zahl.

So ist bei Druckern niemals die Anzahl an DPI alleine entscheidend. Vielmehr muss man
auch die vorhandene Kamera bzw. die Auflösung der vorliegenden Bilder und die gewünschte Druckgröße berücksichtigen.

TINTENSTRAHLDRUCKER VS. LASERDRUCKER: WER HAT DIE HÖHERE DRUCKGESCHWINDIGKEIT?

Eine Person trägt einen DruckerWas die Druckgeschwindigkeit bei Laserdruckern angeht, so sollten 16 Seiten pro Minute die Untergrenze darstellen. Dies ist einer der Vorteile dieses Druckertyps. Es geht allerdings auch deutlich schneller.

Ein Tintenstrahldrucker druckt die 16 Seiten in etwa der doppelten Zeit, die man bei einem Laserdrucker als Untergrenze ansetzen sollte. So sind hier bei einem guten Produkt durchaus 8 Seiten pro Minute und mehr drin.

Grundsätzlich lässt sich sagen, dass mehr Druckpunkte dazu führen, dass langsamer gedruckt wird. So benötigt eine Farbseite mit hohem Deckungsgrad länger als eine einfache Textseite.
Wie groß die Geschwindigkeitsunterschiede sind, hängt vom individuellen Drucker ab.

TINTENSTRAHLDRUCKER VS. LASERDRUCKER: MIT WELCHEN GERÄTEN IST DAS DRUCKEN GÜNSTIGER?

Die Wirtschaftlichkeit von Druckern ist nicht einfach zu berechnen. Daher lasse ich der
Einfachheit halber einige Kosten wie Stromverbrauch, Raumtemperatur oder auch die
Häufigkeit der Reinigung außen vor bzw. berechne sie pauschal, da sie sehr individuell
sind.

Bei meinen Berechnungen betrachte ich also nur die direkten Kosten. Grundsätzlich sind
das Kosten für das genutzte Papier, die verbrauchte Tinte sowie die Anschaffungskosten
des Druckers selbst.

Autor Julian Schmitt von http://tintenstrahldrucker-abc.de/

 

 

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