So gestalten Sie Ihr Büro grün

So gestalten Sie Ihr Büro grün


Ich freue mich, Ihnen einen neuen Gast auf meiner Seite vorzustellen.Thu Lan Nguyen beschäftigt sich damit, wie sich mit einfachen Schritten der Büroalltag ökologisch gestalten und
das Büro in ein “grünes Büro” umwandeln lässt. Ihre Gedanken
dazu hat sie in diesem Artikel festgehalten.

 

Vom ökologischen Fußabdruck hat jeder schon einmal gehört – er ist ein Nachhaltigkeitsindikator, welcher die Fläche der Erde beschreibt, die ein Mensch braucht, um seinen Lebensstil und -standard dauerhaft zu ermöglichen. Diesen sollten Sie nicht nur im privaten Leben versuchen zu verkleinern. Auch im Büroalltag ist unser ökologischer Fußabdruck von enormer Bedeutung, denn immerhin verbringen wir rund ein Drittel des Tages auf der Arbeit. Als Expertin in Sachen Büroorganisation und Arbeitsoptimierung habe Ich täglich mit jeglichen Belangen rund um die Gestaltung von Geschäftsräumen zu tun und stelle Ihnen deswegen mit der Meeting-Buchungsplattform Spacebase zusammen interessante Fakten und nützliche Tipps für ein grünes Büro vor.

1. Papierfreies Büro einführen

Im Durchschnitt verbraucht ein Büroangestellter immernoch 833 Blätter pro Monat, also jährlich fast 10.000 Blätter. Bei 18 Millionen Bürojobs in Deutschland sind das monatlich 15 Milliarden verbrauchte Blätter – eine erschreckend hohe Zahl! Cloud-Anbieter wie Google Drive oder Dropbox sind gute Alternativen, um Arbeitsprozesse und das Dokumentenmanagement möglichst papierfrei zu gestalten. Des Weiteren begünstigen sie effizientere Workflows, da parallel an Dokumenten gearbeitet werden kann. Mit Apps wie Evernote werden Sie das digitale Notizbuch nie wieder im Meeting vergessen.

2. Strom und Energieverbrauch optimieren

Die richtige Bürobeleuchtung sorgt nicht nur für ein angenehmes Arbeitsumfeld, sondern ist auch aus ökologischer Sicht enorm wichtig. Wenn es um Nachhaltigkeit geht, sind LED-Lampen unverzichtbar. Sie kommen auf 50.000 Leuchtstunden – eine herkömmliche Glühbirne schafft es gerade mal auf 1.000. Außerdem sind die klassischen Glühbirnen mehr Heizung als Leuchtkörper, da sie 90% der Energie in Wärme umwandeln und nur den Rest in Licht.
Die Stereoanlage in der Küche wird manchmal während der Friday-Drinks aufgedreht, steht ansonsten aber ungenutzt da? Trennen Sie Geräte, die gerade nicht genutzt werden, vom Stromnetz. Der Standbymodus erhöht sinnlos Ihren Stromverbrauch und verursacht dadurch auch unnötige Stromkosten.

3. Catering

Oft werden für externe Meetings und auch für das eigene Büro Catering-Dienstleister bestellt, die das Team mit leckerem Essen versorgen – auch hier lohnt ein Blick hinter die Kulissen. Nachhaltige Caterer setzen auf E-Mobilität und beziehen ihre Produkte aus der Region, um die CO2-Bilanz zu senken und um gleichzeitig Nähe zum Lieferanten zu schaffen. Am Besten ist es natürlich mit Caterern zusammenzuarbeiten, die Mehrweggeschirr aus z.B. Porzellan nutzen. Wenn das aber aus logistischen Gründen nicht möglich ist, gibt es wunderbare umweltfreundliche Alternativen aus kompostierbarem, chemiefreiem Material.

4. Pflanzen

Pflanzen sehen nicht nur schön aus, sie lassen uns kreativer arbeiten und sind außerdem
enorm wichtig für unsere Gesundheit! Sie können dem Sick-Building-Syndrome
entgegenwirken, da sie bis zu 70% des Schadstoffgehaltes in geschlossenen Räumen
abbauen können und den CO2-Gehalt reduzieren. Dies führt zu einer Verringerung unserer
Schläfrigkeit und Konzentrationsschwäche.

Fazit

Das Wort “grünes Büro” ist nicht nur ein Modewort, es ist ein wichtiger Bestandteil in der
Arbeitswelt. Schnell fällt auf, wie viele Ressourcen auf der Arbeit gespart werden können.
Selbst wenn diese Ressourcen nicht selbst bezahlt werden – der sorgsame Umgang mit ihnen
lohnt sich der Umwelt zuliebe. Tauschen Sie sich im Büro über weitere
Nachhaltigkeitsoptionen aus und verringern Sie so Ihren ökologischen Firmen-Fußabdruck.

 

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